Tag des Offenen Denkmals 2017

 

 

 

Der Förderverein beteiligt sich – wie in den letzten Jahrzehnten – auch in diesem Jahr durch Führungen, Präsentation von Ausstellungen und anderen Aktivitäten am Tag des Offenen Denkmals am Wochenende 9./10. September 2017. Das zentrale Thema in der gesamten Bundesrepublik heißt in diesem Jahr: MACHT UND PRACHT

 

Führungen über den Friedhof:

 

Samstag und Sonntag jeweils 12 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr.

 

 

 

 

 In Vorbereitung ist eine Ausstellung der Berliner Künstlerin Lucia Fischer

 

 

im ehemaligen Verwalterhaus und im Lapidarium.

 

FARBEN DES EWIGEN FRIEDENS

 

Ausstellung:  09. September  – 03. Dezember 2017

Vernissage: 9. September, 14 Uhr, Eröffnungsrede Dr. Dieter Weigert

 

Cello-Improvisationen:  Martin Klenk

 

Finissage: 3. Dezember 2017, 13 Uhr 

 

Ort: Alter Berliner Garnisonfriedhof, Kleine Rosenthaler Straße 3, 10119 Berlin Mitte

 

Öffnungszeiten: Sa/So von 12-16 Uhr und nach Vereinbarung 0157/5099 5545

 

Die Ausstellung Farben Des Ewigen Friedens zeigt im ehemaligen Verwalterhaus des alten Garnisonfriedhofs am Tag des offenen Denkmals Malerei der in Berlin lebenden Künstlerin Lucia Fischer sowie eine von ihr eigens für das Lapidarium entworfene Glasinstallation Der Dinge Tiefer Inbegriff. 

Den grauen und schwarzen Grabstelen zum Gedenken an die beigesetzten Offiziere, den gusseisernen Kreuzen, Meisterwerke der Bildhauerkunst des 19. Jahrhunderts aus Marmor und Sandstein, setzt sie farbig poetische Werke entgegen.

 

In der Tradition des abstrakten Expressionismus arbeitet die Künstlerin ähnlich wie Helen Frankenthaler mit fließenden Formgebungen auf dem Material zu ihren Füßen.
Durch das Spiel mit chemischen Reaktionen der Farbschichten untereinander wachsen ihre Arbeiten über Wochen, Monate oder Jahre zu eigenständigen Wesenheiten heran. Farblich leuchtend, wirken sie wie ein gutes Gedicht furios ohne sich aufzudrängen. 

 

Funktioniert das Militärische durch absoluten Gehorsam, fordert doch die Malweise von Lucia Fischer, die Formung durch Fließen, Hingabe an die Regellosigkeit, die innere Öffnung für grenzüberschreitende Prozesse.
Die Ausstellung erregt eine Vielfalt von Spannungen: Farbenfreude gegen düsteres Schwarzgrau, Humanismus und Gewaltlosigkeit gegen millionenfaches Sterben.  

 

 

Veranstaltungen:

 

11. Oktober 2017, 18 Uhr

 

Künstlergespräch mit Lucia Fischer

 

Moderation: Dr. phil. Dieter Weigert

 

 

22. November 2017, 18 Uhr

 

Zum Todestag des Dichters Heinrich von Kleist

 

Vortrag von Dr. Dieter Weigert: Preußens Dilemma: Zwischen Pflicht und Liebe

 

 

 

 

Vita:

·       geb. 1971 in Essen, Ruhrgebiet

·       kaufmännische Ausbildung, anschließend Studium der    

   Betriebswirtschaft

·       Studium der Malerei an der Akademie Rhein/Ruhr in Krefeld

·       Umzug nach Berlin

·       Studium der Malerei und Bildhauerei an der Kunsthochschule

         Berlin Weißensee

·       2012 Meisterschülerabschluss bei Prof. Werner Liebmann

·       lebt und arbeit als freischaffende Künstlerin in Berlin

·       Mitgliedschaften: BBK Berlin, VG-Bildkunst

·       Ausstellungen in Berlin, Krefeld, Essen

 

 

·       Arbeiten befinden sich in Privatsammlungen sich in 

 

 

 

(www.lucia-fischer.com)

 

 

 

 

 

 

 

Der Förderverein bietet an:

 

Führungen ab 12 Uhr jeweils zur vollen Stunde,

Publikationen und CDs

Büchertisch

Diskussionen zu neuen Recherche-Ergebnissen

Auskünfte zu Familien-Anfragen

 

 

RÜCKSCHAU;

 

In diesem Jahr 2014 wird das Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege

im Mittelpunkt stehen.

 

Besondere Führungen und Ausstellungen sind zu zwei Themen geplant:

 

Admiral Plüddemann (1846-1910) im Dienste dreier Kaiser -

Übersee-Präludien (Ostafrika und Südsee)

 

Am Sonntag, d. 14. September findet ab 16 Uhr eine

Versteigerung

von Objekten der Ausstellung zu Konteradmiral Plüddemann statt.

(Historische Bücher, Postkarten, Briefmarken und andere Exponate

zum Thema Marinebegeisterung um 1900 im kaiserlichen Deutschland)

 

Sonderausstellung

Leiden, Farbe, Fotos

 

Gräber junger Offiziere,

die "mit dem Säbel in der Faust" 1914-1918 den "Heldentod" gestorben sind

 

 

Der Förderverein bietet an:

 

Führungen ab 12 Uhr jeweils zur vollen Stunde,

Publikationen und CDs

Büchertisch

Diskussionen zu neuen Recherche-Ergebnissen

Auskünfte zu Familien-Anfragen